Vegane Bolognese ohne Fleisch: Mein Mama-mutiert-Rezept für den Veganuary (und den ganz normalen Familienwahnsinn)

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Ich habe mich bei diesem Rezept von dem Buch Taste of Life inspirieren lassen. Ich liebe es mir Rezeptbücher anzuschauen, sie nachzukochen und dann meine eigene Version daraus zu kreieren. In ihrem Buch sind wirlich viele tolle vegane Rezepte, die ganz ohne komplizierte Zutaten auskommen. Und das beste, sie sind alle familientauglich und schmecken auch den Kindern. Ein super Rezept ist auch das Bananenbrot. Ich habe schon viele gebacken aber das Rezept aus Taste of Life war wirklich etwas besonders leckeres. Eine absolute Herzensempfehlung 🙂

Veganuary, Mental Load & die ewige Frage: 
Was koche ich heute?

Veganuary. Dieser eine Monat im Jahr, in dem plötzlich alle über vegane Ernährung reden – und ich mir denke:
Warum eigentlich nur im Januar?

Zwischen Brotdosen, Stillpausen, Wäschebergen und dem nie endenden Mental Load braucht es Rezepte, die:

  • satt machen
  • ohne Ersatzprodukt-Zirkus auskommen
  • familienkompatibel sind
  • und nicht nach „Verzicht“ schmecken

Diese vegane Bolognese ist genau das.
Kein Fleisch. Kein Schnickschnack. Aber viel Geschmack, ordentlich Umami und eine Portion „Ich hab mir Mühe gegeben, aber nicht mein ganzes Leben geopfert“.

Warum diese vegane Bolognese perfekt für Mamas ist

Diese Bolognese ist:

  •  100 % vegan & Veganuary-tauglich
  • voll mit Gemüse (Karotten, Sellerie, Pastinake)
  • dank Tofu proteinreich
  • meal-prep-fähig
  • kinderfreundlich (keine Schärfe, kein „Was ist DAS?“)

Und das Beste: Sie schmeckt auch Menschen, die eigentlich sagen: „Also ohne Fleisch kann ich mir das ja nicht vorstellen.“

Doch. Können sie. Und zwar sehr gut.

Vegane Bolognese ohne Ersatzprodukte – das Prinzip dahinter

Ich liebe Rezepte, die nicht versuchen, Fleisch zu imitieren, sondern einfach ihr eigenes Ding machen.
Hier kommt der Geschmack aus:

  • Röstaromen (Tomatenmark anrösten!)
  • Sojasauce & Balsamico für Tiefe
  • einer Mini-Prise Zucker für Balance
  • Zitronenzeste für Frische

Das Ergebnis: Eine Sauce, die warm, rund, herzhaft und trotzdem frisch ist.

Zutaten für meine vegane Mama-mutiert-Bolognese

Für ca. 4 Portionen

  • 200 g Bio-Karotten
  • 70 g Bio-Pastinaken (optional, sonst mehr Karotten)
  • 70 g Knollensellerie
  • 1 rote Zwiebel
  • etwas Öl zum Anbraten
  • 200 g Naturtofu
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 g passierte Tomaten
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 EL dunklen Balsamico
  • 2 TL italienische Kräuter
  • 1 TL Oregano
  • ⅓ TL Pfeffer
  • 1 TL brauner Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • Zeste einer Bio-Zitrone
  • Nudeln nach Wahl (Spirelli, Penne, was halt da ist)

Zubereitung: Vegane Bolognese ohne Stress

1. Gemüse schnippeln
Karotten, Pastinake, Sellerie und Zwiebel klein schneiden. Je feiner, desto „bolognesiger“.

2. Anbraten & Röstaromen aufbauen
Alles in etwas Öl bei mittlerer Hitze anbraten, bis es leicht Farbe bekommt. Geduld zahlt sich hier aus – Röstaromen = Geschmack.

3. Tofu dazugeben
Tofu zerkrümeln (kein Pressen, kein Drama) und mit anbraten.

4. Tomatenmark rösten
Jetzt kommt der Gamechanger: Tomatenmark dazugeben und richtig anrösten, bis es dunkler wird.

5. Sauce aufgießen & würzen
Passierte Tomaten, Brühe, Sojasauce, Balsamico, Kräuter, Pfeffer und Zucker einrühren.

6. Köcheln lassen
Hitze reduzieren (z. B. Stufe 4) und 20 Minuten köcheln lassen.

7. Frischekick am Ende
Kurz vor dem Servieren Zitronensaft & Zitronenzeste unterrühren.

8. Nudeln kochen & servieren
Nudeln nach Wahl kochen, Sauce drauf – fertig.

Warum Zitronenzeste in einer Bolognese?

Weil sie:
– die Tomate hebt
– das Gericht leichter macht
– diesen „Was ist da eigentlich drin?“-Moment erzeugt

Keine Sorge: Es schmeckt nicht nach Dessert. Es schmeckt nach Sommer, Frische und Umami.

Veganuary im Familienalltag: Kein Dogma, sondern Einladung

Veganuary muss kein:
– Alles-oder-nichts
– Moralkeulen-Monat
– Stressprojekt

sein.

Manchmal reicht:

  • ein veganes Lieblingsgericht
  • ein neues Rezept
  • ein bisschen Neugier

Diese Bolognese ist meine Einladung dazu.

Fazit: Vegane Bolognese, die bleibt

Diese vegane Bolognese ist kein Ersatz. Sie ist ein eigenes Lieblingsessen.
Für Veganuary.
Für den Alltag.
Für Mamas, die ehrlich essen wollen – ohne Perfektionsdruck.

Hier kommst du zu meinen neuesten Beiträgen. Schau auch gerne in meinen Rezepten nach den Proteinriegeln. Die sind wirklich saulecker und eignen sich für die ganze Familie. Ohne Bauchschmerzen und ohne Süßstoffe oder künstliche Aromen. 🙂

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